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Finanzminister Schelling gratuliert WimTec

Der Sanitärtechnik-Hersteller WimTec hat in nur 98 Tagen das Finanzierungsprojekt „Zukunft mitgestalten“ abgeschlossen und 700.000 Euro von privaten und gewerblichen Anlegern erhalten. Damit dient WimTec als Paradebeispiel für die erfolgreiche Umsetzung von alternativen Finanzierungsmodellen.

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Finanzminister Hans Jörg Schelling (Mitte) gratuliert WimTec-Gründer Herbert Wimberger (li.) und WimTec-Geschäftsführer Peter Wimberger (re.)
„WimTec hat mit seinem Projekt „Zukunft mitgestalten“ gezeigt, wie es geht.“, gratuliert Finanzminister Hans Jörg Schelling dem niederösterreichischen Hersteller von Sanitärtechnik. Deutliche Worte findet er zum vorherrschenden Sparbuch- und Kreditdenken: „Es ist dringend notwendig, dass die Österreicher umdenken!“

Denn dieses verspricht kaum Rendite und setzt zudem keine Impulse für die Wirtschaft. Dank des neuen Alternativfinanzierungsgesetzes können private und gewerbliche Anleger in österreichische KMU investieren. „Innovative Projekte wie das von WimTec bringen Anlegern faire Zinsen und unterstützen den Wirtschaftsstandort Österreich.“, lobt Schelling.

Für den Ökonomen und Professor an der Donau-Uni Krems, Univ.-Prof. Gottfried Haber, steht WimTec an der Spitze eines neuen Megatrends im Finanzbereich: „Alternative Finanzierungsprojekte sind eine sinnvolle Ergänzung im Bereich der Wachstumsfinanzierung. Wie und dass dies in der Praxis funktioniert, veranschaulicht das Beispiel WimTec.“

KMU sind aufgrund der vorhandenen Marktposition und des damit verbundenen geringen Veranlagungsrisikos für Investoren interessant. Haber macht deutlich, dass insbesondere jene Unternehmen profitieren, die über den Tellerrand blicken: „Wer bei der Finanzierung innovativ ist, dem wird man zutrauen, dass er auch unternehmerisch innovativ ist.“

WimTec bietet richtungsweisende Lösungen im Bereich der Trinkwasserhygiene an. Für diese besteht auf dem deutschen Markt eine stark wachsende Nachfrage, weshalb das Unternehmen eine Million Euro für eine Exportoffensive einsetzt. Investiert wird das Geld am Firmenstandort in Ferschnitz, wo in den nächsten Jahren 30 neue Arbeitsplätze entstehen.