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Expertentipp: Trinkwasserqualitt das ganze Jahr erhalten

Ing. Christoph Marcik fhrt den 1a-Installateur-Betrieb Marcik in Waidhofen an der Ybbs. Als qualifizierter Trinkwasser-Hygienetechniker wei er, worauf es whrend der Urlaubszeit und bei hohen Umgebungstemperaturen ankommt, um die Trinkwasserqualitt zu erhalten.

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Ing. Christoph Marcik
"Ob der Badeurlaub im Sommer oder der Skiurlaub im Winter die Urlaubszeit kann der Trinkwasser-Installation und allen Nutzern zum Verhngnis werden. Denn das Trinkwasser verdirbt und kann die Gesundheit gefhrden. Sei es durch lange Stagnationszeiten in der Leitung oder durch die Erwrmung des Kaltwassers jenseits der empfohlenen 25 C. Zwischen 25 und 45 C vermehren sich Krankheitserreger wie z.B. Legionellen sehr schnell und das Risiko einer Erkrankung steigt.

Um das zu verhindern, hilft es die Leitungen regelmig und vollstndig durchzusplen. Das kann manuell gemacht werden mit dem Nachteil, dass meist zu viel Wasser verschwendet wird. Oder aber automatisch mit Armaturen-Lsungen, die jede Wasserentnahme erkennen und bedarfsgerecht nur dann direkt an der Entnahmestelle splen, wenn es notwendig ist.

Ob Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen, Schulgebude, Sportsttten, Hotels und Pensionen, gewerbliche Gebude oder Einfamilienhaus und Wohnbau alle diese Gebude haben temporre Stehzeiten oder Entnahmestellen, die kaum genutzt werden. Es empfiehlt sich die Trinkwasser-Installation zu berprfen und gegebenenfalls in Absprache mit einem Fachmann Modernisierungsmanahmen einzuleiten. Folgende Grundregeln hat das FORUM Wasserhygiene, dessen Qualifizierungsprogramm zum Trinkwasser-Hygienetechniker ich absolviert habe, definiert:

1. Regelmige Wasserentnahme bzw. Freisplen der Leitungen nach 24 Stunden Abwesenheit
2. Auf die richtige Temperatur achten: Kaltwasser darf max. 20 Grad, Warmwasser muss mind. 55 Grad Celsius haben.
3. Regelmige Wartung wie z.B. die Brausekpfe und Schluche tauschen."

Wir danken Ing. Christoph Marcik fr seinen Experten-Tipp.